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Ladezeit optimieren in 13 Schritten

Warum Ladezeit optimieren?

Die Ladegeschwindigkeit ist einer der zentralsten Aspekte einer technisch gut aufgestellten Website.

Die Ladegeschwindigkeit deiner Website spielt sowohl für Suchmaschin

en als auch für Nutzer eine entscheidende Rolle.

Nutzer verstehen

Sehen wir uns zunächst die Sichtweise der Nutzer an. In der heutigen Zeit ist die Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer im Internet extrem gesunken. Der Nutzer ist verwöhnt und schnell gelangweilt. Forscher haben herausgefunden, dass schon eine Ladegeschwindigkeit von 2-3 Sekunden dazu führt, dass die Nutzer die Website schnell wieder verlassen. Außerdem ist die Geschwindigkeit deiner Website buchstäblich der erste Eindruck, den du hinterlässt.

Suchmaschinen verstehen

Aber wie ticken die Suchmaschinen? Zunächst einmal müssen wir die Suchmaschinen und ihre Sichtweise verstehen. Eine Suchmaschine lebt von ihrem Ruf. Das heißt, eine Suchmaschine will dem Nutzer das beste Ergebnis und die beste Erfahrung bieten, damit dieser Nutzer diese Suchmaschine wieder benutzt.

So verdienen die Suchmaschinen ihr Geld. Wenn viele Nutzer sie nutzen, können die Suchmaschinen Werbung in den Suchergebnissen schalten und so Geld verdienen.

Das bedeutet aber auch, dass die Suchmaschinen darauf angewiesen sind, dass viele Nutzerinnen und Nutzer ihnen bei ihren Ergebnissen vertrauen und diese Tools nutzen.

Wenn deine Website zu lange zum Laden braucht, ist das ein absolutes No-Go für das Nutzererlebnis. Das ist letztlich auch der Grund, warum die Suchmaschinen diesem Punkt besondere Aufmerksamkeit schenken.

Nachdem wir nun geklärt haben, dass eine Website mit schnellen Ladezeiten besonders wichtig ist, können wir uns dem Thema zuwenden, wie man eine solche schnelle Website mit einfachen und nichttechnischen Schritten erreicht.

Sicherlich gibt es einige Aspekte, wie die Code-Optimierung, bei denen du dich auf Agenturen wie unsere verlassen musst, aber abgesehen davon gibt es einige Punkte, die du selbst in Angriff nehmen kannst.

Webseiten Geschwindigkeit messen

Bevor wir mit der Optimierung beginnen können, müssen wir feststellen, wo wir stehen. Zu diesem Zweck gibt es einige Tools, die du verwenden kannst.

1_ Google Page Speed Insights

Page Speed Insights ist für die technische Optimierung geeignet. Dieses Tool kann dir analytische Informationen direkt durch die Analyse des Inhalts der Website liefern. Es zeigt dir alle aktuellen Optimierungsmöglichkeiten und weist auf die vorhandenen und nutzbaren Optimierungsfaktoren hin.

Mithilfe dieses Tools wird die Fähigkeit getestet, die Leistung einer Website auf zwei Arten zu verbessern:

Top Content Upload Time: Die Zeit, die vergeht, bis ein Nutzer eine neue Seite anfordert, bis der Browser den Inhalt am oberen Rand der Seite lädt.

Vollständige Seitenladezeit: Die Zeit, die vom Zeitpunkt der Anforderung einer neuen Seite bis zum vollständigen Öffnen der Seite durch den Browser vergeht.

Wenn du nicht nur eine Seite, sondern gleich mehrere Seiten auf ihre Ladezeit überprüfen willst, kannst du Page Speed von Experte.de nutzen. Du findest das Tool hier.

2_ Gtmetrix

Ähnlich wie bei Pagespeed Insight erhältst du einen detaillierten Bericht darüber, wo deine Website derzeit steht. Die Besonderheit von Gtmetrix ist, dass dieses Tool auch die Struktur deiner Website überprüft.

gtmetrix - website geschwindigkeit messen

3_Pingdom

Pingdom ist ein Tool, das die aktuelle Geschwindigkeit deiner Website misst. Du musst die URL deiner Website und den Ort, an dem du testen möchtest, eingeben. Wähle den Standort, der deinem Unternehmen (und deinem Website-Host) am nächsten liegt.

Das Tool liefert eine Bewertung der Leistung und der Ladezeit. Außerdem vergleicht es deine Website mit anderen Websites und zeigt dir die physische Größe der Datei an.

Die Pingdom-Ergebnisse sind sehr detailliert und zeigen die Komponenten deiner Website. Diese Ergebnisse sagen dir genau, wovon die endgültige Ladezeit abhängt.

13 Schritte zu einer schnellen Website

Bisher haben wir festgestellt, dass die Ladegeschwindigkeit der Website eine wichtige Rolle für das Ranking und die Nutzererfahrung spielt. Wir haben gesehen, wie wir den aktuellen Stand ermitteln können. Jetzt kommen wir zu den Tipps, wie wir die Ladegeschwindigkeit erhöhen können.

Die meisten der Referenzen und Plugins, die ich dir hier zeige, beziehen sich auf WordPress als CMS. Die Inhalte gelten aber auch für andere CMS. Dort müsstest du auf alternative Plugins ausweichen.

Tipp Nummer 1 – Hosting

Besseres Hosting-Paket

Bei den meisten günstigen Paketen von Hosting-Anbietern teilst du den Server mit anderen. Je nachdem, wie intensiv die anderen den Server nutzen, kann sich das auf die Geschwindigkeit deiner Website auswirken.

Die beste Option sind hier dedizierte Server. Bei dedizierten Servern gehören alle Ressourcen nur dir und du hast die volle Kontrolle über sie.

Tipp Nummer 2 – Bilder

Optimiere die Bilder, bevor du sie hochlädst

Komprimiere deine Bilder, bevor du sie hochlädst. Google empfiehlt, die Bilder in Webp hochzuladen. Hierfür kannst du ezgif.com verwenden.

Du lädst das Bild hoch und kannst es dann in webp umwandeln.

Wir sollten immer auf die Empfehlungen von Google hören, oder?

Tipp Nummer 3 – Plugins

Plugins aufräumen

Versuche, unnötige Plugins loszuwerden. Ich meine, spätestens seit der DSGVO ist klar, dass du bei der Auswahl von Plugins darauf achten musst, dass sie nicht unerlaubt Daten verarbeiten. Die Anzahl der Plugins wirkt sich auch auf die Geschwindigkeit der Website aus.

Je mehr Plugins, desto mehr Codes und Ressourcen müssen geladen werden. Das wirkt sich direkt auf die Geschwindigkeit der Website aus.

Deshalb solltest du von Zeit zu Zeit deine Plugins aufräumen.

Kleiner Tipp: Vor der Bereinigung solltest du ein Backup erstellen. Bevor du ein Plugin komplett löschst, setze es auf inaktiv und prüfe zunächst, ob deine Website noch wie gewünscht läuft.

Tipp Nummer 4 – Caching

Nutze ein Caching Plugin

Du kannst dir das Caching als Vorab-Speicherung deiner Website auf dem Hosting-Server vorstellen. Solange deine Website nicht aktualisiert wird, wird dieser Snapshot abgespielt. Dadurch wird die Geschwindigkeit deiner Website erhöht.

Tipp Nummer 5 – Datenbanken

Optimiere deine Datenbank mit WP-Optimize

Dein CMS speichert eine Menge Informationen wie Kommentare oder Backups und Änderungshistorien. Diese Daten werden nicht immer für deine Website benötigt und können von Zeit zu Zeit aus der Datenbank gelöscht werden.
Hierfür kannst du die Plugin WP-Optimize einsetzen.

Tipp Nummer 6 – Fonts

Reduziere die Anzahl von deinen Schriftarten.

Schriftarten werden in der Regel von externen Ressourcen wie beispielsweise Google Fonts abgerufen und das kann dazu führen, dass deine Website langsamer wird.
Das spielt nicht nur eine Rolle beim Datenschutz, sondern verlangsamt auch deine Website.
Meine Empfehlung ist daher, dass du die Schriften entweder auf deine eigene Website hochlädst oder die Anzahl der Schriften reduzierst.

Tipp Nummer 7 – HTTP Anfragen

Komprimiere die Daten auf deiner Webseite

Die Gzip-Komprimierung ist eine effektive Methode, um die Größe von Dateien zu reduzieren. Sie minimiert die HTTP-Anfragen und verkürzt die Antwortzeit des Servers.

Tipp Nummer 8 – Externe Ressourcen

Reduziere die Anzahl von externen Ressourcen wie Analytics

Tipp Nummer 9 – Revisionen

Beschränke oder aktiviere die automatische Revisionsverwaltung in deinem CMS.

Tipp Nummer 10 – PHP

WordPress ist schneller mit PHP7 als Skriptsprache

Mit PHP 7 kann das System doppelt so viele Anfragen pro Sekunde ausführen wie mit PHP 5.6, und das bei fast der halben Latenzzeit.

Tipp Nummer 11 – CDN

Content-Distribution-Networks (CDNs), auch Content-Delivery-Networks genannt, sind Netzwerke von Servern, die die Last der Bereitstellung von Inhalten teilen. Im Wesentlichen werden Kopien deiner Website in mehreren, geografisch verteilten Rechenzentren gespeichert, damit die Nutzer/innen schneller und zuverlässiger auf deine Website zugreifen können.

Tipp Nummer 12 – Redirects

Reduziere die Anzahl von Redirects

Jedes Mal, wenn eine Seite zu einer anderen Seite weiterleitet, muss dein Besucher länger warten, bis der HTTP-Anfrage-Antwort-Zyklus abgeschlossen ist.

Tipp Nummer 13 – Jaca & CSS

Minimiere die Anzahl der JavaScript- und CSS-Dateien

Enthält deine Website viele JavaScript- und CSS-Dateien, führt dies zu einer großen Anzahl von HTTP-Anfragen. Browser des Besuchers bearbeitet diese Anfragen einzeln und verlangsamt die Arbeit der Website.

Hierfür kannst du ein Plugin wie WP-Rocket verwenden. Auch hier empfehle ich dir, das nicht alleine zu machen.

Fazit

Die Geschwindigkeit einer Website wirkt sich direkt auf das Nutzererlebnis und das Suchmaschinenranking aus. Das heißt, sie hat einen direkten Einfluss auf den Umsatz. Es sind genau diese Kleinigkeiten, die dein Unternehmen wettbewerbsfähig und nachhaltig werden lassen.

Wie du siehst, kannst du ein paar Dinge selbst in die Hand nehmen. Aber wenn du deinen Mitbewerbern langfristig voraus sein willst, solltest du dir professionellen Rat holen.

Kontaktiere uns jetzt für ein kostenloses Beratungsgespräch.

Shabi Houshangi

Shabi Houshangi

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